Bitte nicht heulen - NARZ/AVN hilft.

Was wäre die Nordseeküste ohne Seehunde und Kegelrobben?

Bereits seit Jahrzehnten kümmert sich die Seehundstation Norddeich, die sich zu 97 Prozent aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert, um das Überleben junger Seehunde und Kegelrobben, sogenannte „Heuler", die - durch Sturm, starke Strömungen oder Eingriffe von Menschen - von ihren Müttern getrennt wurden. Eine Arbeit, die wir sehr schätzen!

Weihnachten endete in der Seehundstation Norddeich mit einem kleinen Neuankömmling.
Die erste kleine Kegelrobbe wurde am 26.12.2016 mit 12,4 kg in die Quarantänestation des Waloseums eingeliefert.
"Lisa" war bereits 3 Wochen alt, was deutlich am vorhandenen, sich aber bereits ablösenden Embryonalfell (dem Lanugo)
zu erkennen war. In den nächsten Tagen vollzog sich der Fellwechsel komplett, und schon sah die lüttje Deern ganz anders aus.

        

Jetzt wird unsere kleine Kegelrobbe von den - meist ehrenamtlichen - Helfern der Station aufgepäppelt und auf ein selbstständiges Leben in der Nordsee vorbereitet. Wenn alles gut geht und Lisa sich eine ordentliche Speckschicht angefuttert hat, kann sie im Frühling ausgewildert werden.

Bis dahin - alles Gute, kleine Lisa!

In der Vergangenheit konnten bereits zwei unserer Patenkinder vom Stations-Team erfolgreich ausgewildert werden.

                  Seehund "Hannes" in 2015                                                                                       Seehund "Piet" in 2016

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!