Bitte nicht heulen - NARZ/AVN hilft.

Was wäre die Nordseeküste ohne Seehunde und Kegelrobben?

Bereits seit Jahrzehnten kümmert sich die Seehundstation Norddeich, die sich zu 97 Prozent aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert, um das Überleben junger Seehunde und Kegelrobben, sogenannte „Heuler", die - durch Sturm, starke Strömungen oder Eingriffe von Menschen - von ihren Müttern getrennt wurden. Eine Arbeit, die wir sehr schätzen!

Am 17. Juni 2017 wurde Ida auf Borkum verlassen aufgefunden. Die 10,2 kg kleine Seehundheuler-Dame wurde sofort in die Aufzuchtstation gebracht, wo sie heute meist munter ihren Fischbrei verputzt. Und Kamerascheu scheint Ida auch nicht zu sein: Nach der letzten Fütterung hat sie Ihre dicke Nase gleich direkt in die Linse gehalten.

                                   

Für die nächsten 2 Monate wird Ida - neben vielen anderen Fund-Heulern - nun weiter von den meist ehrenamtlichen Helfern der Station bis auf ca. 35 bis sogar 40 kg aufgepäppelt und auf ein selbstständiges Leben in der Nordsee vorbereitet. Wenn alles klappt und Ida sich eine ordentliche Speckschicht angefuttert hat, kann sie in diesem August ausgewildert werden.

Bis dahin - alles Gute, kleine Ida!

In der Vergangenheit konnten bereits drei unserer Patenkinder vom Stations-Team erfolgreich ausgewildert werden.

                    Seehund "Hannes" in 2015                    Seehund "Piet" in 2016                      Kegelrobbe "Lisa" in 2017

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!